Nachrichten recherchiert, aufbereitet und mithilfe der KI umgeschrieben: nicht ein einzelnes Modell, das alles macht, sondern eine kleine Redaktion spezialisierter Modelle, jedes mit seiner eigenen Rolle.
MioLink.it entstand, um zu testen, wie weit ein redaktioneller Workflow von künstlicher Intelligenz unterstützt werden kann, ohne die Qualität aus den Augen zu verlieren. Statt die gesamte Arbeit einem einzigen Modell mit einem einzigen generischen Prompt zu überlassen, habe ich etwas gebaut, das eher einer echten Redaktion ähnelt: jede Phase der journalistischen Arbeit hat ein eigenes KI-Modell, mit eigener Rolle, eigenem "Profil" und einer spezifischen Aufgabe — ähnlich wie in einer echten Redaktion, in der der Reporter nicht die Arbeit des Faktencheckers macht und der Chefredakteur keine Artikel schreibt.
Der Ablauf wird mit n8n orchestriert und durchläuft acht Schritte, jeder einem Modell anvertraut, das nach der Aufgabe ausgewählt wird, nicht demselben Modell, das für alles wiederverwendet wird:
Die Rollen so zu trennen hat einen präzisen Grund: ein Modell, das auf flüssiges Italienisch optimiert ist, ist nicht unbedingt zuverlässig beim Faktencheck — deshalb wird dieser einem anderen, "technischeren" Modell anvertraut, dessen einzige Aufgabe es ist, den Artikel mit den Quellen zu vergleichen — ihn nicht umzuschreiben, nicht seinen Stil zu bewerten, sondern nur seinen Wahrheitsgehalt gegenüber dem Gesammelten zu prüfen.
Es ist das redaktionell "heikelste" Projekt des Portals, weil es direkt das Thema Qualität und Originalität von KI-generierten Inhalten berührt — genau das Kriterium, das Google anlegt, wenn es eine Website für Werbung bewertet. Deshalb ist der Faktencheck kein optionaler Schritt im Ablauf: er ist ein eigener Knoten, mit einem Modell, das ausschließlich dafür zuständig ist, bevor irgendein Artikel veröffentlicht wird.