YouTube Mixer
YouTube-Playlist einfügen, Automix aktivieren: der Mixer beginnt von selbst zu spielen und wechselt von einem Video zum nächsten, ohne Lücken zwischen den Tracks zu lassen.
Eine YouTube-Playlist zu hören hat einen lästigen Makel: zwischen dem Ende eines Videos und dem Beginn des nächsten gibt es fast immer eine Lücke — ein Moment Stille, das Laden des nächsten Videos, manchmal sogar ein paar Sekunden Werbung. YouTube Mixer soll genau diese Lücke beseitigen.
Woher es kommt
Die Idee ist kein Zufall: sie kommt von der musikalischen Seite des Portals. Unter dem Namen Yurrena produziere und mische ich Musik — Jungle, Drum & Bass, Remixe — und wer Musik macht, hat eine besondere Abneigung gegen Brüche: ein Set oder eine Playlist sollten ohne Lücken fließen, wie an einem echten Abend, nicht bei jedem Stück anhalten und neu starten. YouTube Mixer ist der Versuch, eine YouTube-Playlist als ein durchgehendes DJ-Set zu behandeln, statt als Warteschlange getrennter Videos.
Wie man es benutzt
Die Bedienung ist auf Sofortigkeit ausgelegt: man fügt den Link einer beliebigen YouTube-Playlist ein, aktiviert den Automix, und von diesem Moment an übernimmt der Mixer die Kontrolle. Man muss nicht manuell jeden Track auswählen oder bei jedem Videowechsel Play drücken: einmal gestartet, läuft der Mix von selbst durch die ganze Playlist. Er ist gemacht, um im Hintergrund zu laufen und vergessen zu werden, wie ein Radio, das nie pausiert.
Was der Automix macht
Wenn ein Track sich dem Ende nähert, bereitet der Mixer bereits den nächsten vor und überlappt beide: der Anfang des nächsten Videos beginnt, während das vorherige noch ausklingt — genau wie ein DJ, der von einem Song zum nächsten wechselt, ohne den Fluss zu unterbrechen. Das Ergebnis ist ununterbrochenes Hören, ohne die übliche Lücke, die man beim Durchlaufen einer normalen Playlist hört.
Das gilt für Audio und Video gleichermaßen: der Szenenwechsel am Ende eines Clips und der Anfang des nächsten werden ineinander gemischt, nicht einfach hintereinandergesetzt.
Warum es schwieriger ist, als es aussieht
Eine Lücke von zwei Sekunden verschwinden zu lassen, ist viel komplizierter, als es scheint. Man muss im Voraus wissen, wann ein Track zu Ende geht, das nächste Video schon startbereit haben, bevor es gebraucht wird, und die Überlappung so steuern, dass man nie zwei Tracks gleichzeitig in voller Lautstärke hört. Es ist die Art von Detail, die, wenn sie gut gemacht ist, völlig unbemerkt bleibt — und genau das ist der Anspruch: dass das Hören einfach nie aufzuhören scheint.
Technologie
Das Crossfade zwischen den Tracks wird mit der nativen Web Audio API des Browsers gesteuert, die eine präzise Kontrolle über Lautstärke und zeitliche Überlappung zwischen auslaufender und einlaufender Quelle erlaubt, während das vorzeitige Laden des nächsten Videos die Pufferungs-Leerlaufzeit vermeidet, die beim Trackwechsel normalerweise auffällt.